Über mich

Ich interessiere mich für sehr viele Sachen, wie zum Beispiel Technologie, menschliches Verhalten, Nachhaltigkeit, die Erde und das Universum, ganz allgemein, wie die Welt funktioniert, wie die Zukunft aussehen könnte, wie wir den Handel hinfällig machen können und vieles vieles mehr.

Doch das war nicht immer so, denn die Schule hat mein Interesse an der Welt eher zerstört als gefördert. Ich fand die Schule immer sehr langweilig und war so wie eigentlich alle Menschen gezwungen, dorthin zu gehen, um meine Zeit abzusitzen für ein lächerliches Stück Papier, das ich am Ende bekommen habe (Abitur). Es war ein Handel: meine Zeit gegen ein Blatt Papier. Wusste ich dann, was ich gerne mache und was mich begeistert? Überhaupt nicht!

Deswegen wollte ich raus in die Welt, um zu sehen und zu erfahren, wie sie wirklich ist. Durch das Reisen habe ich viel über die Welt gelernt, über Kulturen und Religionen, über Menschen und die Natur, über die Probleme der Welt und Ideen, sie zu lösen etc..

Nachdem ich wieder zurück nach Deutschland gekommen bin, war ich völlig überwältigt, weil sich scheinbar nichts verändert hat, ich jedoch ein komplett anderer Mensch geworden bin, durch all die Erfahrungen, die ich gesammelt habe.

Auf meiner Reise bin ich auf das TROM Projekt gestoßen, dessen Ideen ich sehr spannend fand. Ich habe angefangen, die Bücher zu übersetzen, bis ich schließlich die Website übersetzt habe und sie jetzt leite. Außerdem leite ich die handelsfrei-Website mit dem dazugehörigen Verzeichnis.

Ich habe realisiert, dass die Welt so unglaublich spannend und interessant ist – spannender und beeindruckender als jeder Hollywood-Film – und unsere handelsbasierte Gesellschaft alles zerstört.

Menschen haben keine Ahnung von der unglaublichen Welt um sie herum: von Neutrinos, die zu Milliarden durch alles und jeden hindurchgehen; über Atome, aus denen Menschen, Sterne, Schokolade, Laptops und Berge bestehen; bis hin zu riesigen Supernovas da draußen. Wir leben auf einer einzigartigen Kugel in einem gigantischen Universum und es gibt erstaunliche Dinge, wie die Schwerkraft, Quarks, Quasare, Zellen, DNA und so weiter… die Wunder der Medizin; die mysteriöse Welt des “Digitalen” und all die Fortschritte der Wissenschaft und Technologie, die es uns erlauben, die meisten Jobs zu automatisieren, damit wir diesen wunderbaren Planeten genießen und Spaß haben können.

Und doch finden die meisten Leute Hollywood-Filme, Netflix-Serien oder gewalttätige, unrealistische oder sinnlose Videospiele viel spannender.

Ich weiß nicht, wo ich in 5 Jahren sein werde und wie meine Situation aussehen wird, aber ich versuche, mich so viel wie möglich freiwillig zu engagieren und handelsfreie Güter und Dienstleistungen zu fördern so gut ich kann. Das ist super aufregend und wird vor allem immer leichter durch richtig coole Tools, wie zum Beispiel YunoHost, die es dir ermöglichen, deinen eigenen digitalen Raum selbst zu hosten (social Media, wie Friendica, Mastodon, PeerTube, die Suchmaschine SearX, Nextcloud und vieles mehr). Im handelsfrei-Verzeichnis findest du noch viele weitere großartige Güter/Dienstleistungen 🙂

Was ich gelernt habe:

  • Überall auf der Welt gibt es unglaublich nette und freundliche Menschen, die dir helfen.
  • Sei dir der Organisationen bewusst, die sagen, sie wollen die Welt verändern, weil sie auch ihre eigenen Interessen haben. Auf eine Weise ist das in der heutigen Welt normal (jeder muss essen), aber lass dich nicht täuschen, wenn du glaubst, dass sie 100% ehrlich sind. Wahrscheinlicher ist, dass sie sich selbst an die erste Stelle setzen. Deshalb sind wir davon besessen, TROM so respektabel wie möglich zu halten, damit wir nichts verkaufen, uns nicht prostituieren, alles, was du siehst, ist, was du bekommst.
  • Sei nicht naiv und denke, dass sich die Welt zu deinen Lebzeiten verändern wird. Wahrscheinlicher ist, dass sie das nicht wird. Mach es dir also in dieser Welt bequem und versuche dann, die Welt von diesem Platz aus zu verändern.
  • Sei dir sozialem Druck und gesellschaftlichen Erwartungen (“du musst dies und das und jenes machen”) bewusst und versuche deinen eigenen Weg zu gehen.
  • Wenn du etwas lernen willst, dann wirst du das auch. Ich hatte keine Ahnung, wie ich eine Website erstelle, Videos bearbeite oder Linux auf meinem Laptop installiere. Durch das Internet kannst du so gut wie alles lernen, wenn du dich traust, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Ich liebe das, was ich mache und brenne jeden Tag dafür. Wenn ich morgen sterben würde, hätte ich zumindest das gemacht, was ich machen wollte und nicht, was andere von mir erwarten. Das ist wichtig!

Werde nicht alt und unzufrieden mit den Entscheidungen, die du getroffen hast, als du jung warst, weil du die Zeit nicht zurück drehen kannst. Viele alte Menschen werden dir das sagen, aber der Trick ist es, diesen Punkt zu verstehen, wenn du noch jung bist.